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Space Keeping: Die Bedeutung im Change und Modern Leadership

Was alle Space Keeping Kontexte gemeinsam haben

In allen Space Keeping Kontexten geht es um die Schaffung der besten Voraussetzungen für große Transformation. Es gibt einen äußeren – physischen Raum, der dafür stimmig sein muss, damit sich innere Räume öffnen können. Es ist Aufgabe der Space Keeper Verurteilung, Bewertung und vor allem Abwertung zu vermeiden. In allen Räumen spielt Mitgefühl und Zuhören mit dem Herzen (Deep Listening) eine große Rolle.

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Die Changeheldin

Es gibt sie: die Changeheldinnen. Frauen, die sich mutig den Herausforderungen des Wandels stellen, die mit Begeisterung und Kompetenz voranschreiten, um Unternehmen und Organisationen durch turbulente Zeiten zu navigieren. Ich möchte Dir von diesen außergewöhnlichen Frauen erzählen, deren Weg ich mit großer Dankbarkeit begleiten darf.

Neue Räume für ein kreatives Miteinander

Räume sind die Körpersprache einer Organisation!

Im modernen Leadership geht es zunehmend darum, Räume zu kreieren, in denen Teams miteinander und Schnittstellen übergreifend, kooperieren, denken, streiten, entwickeln, kommunizieren und wachsen können. Am besten geschieht dies in Räumen, in denen sich Menschen wohl- und vor allem sicher fühlen!

Sichere Wachstums- und Entwicklungsräume zu schaffen, ist damit zentrale Aufgabe von Führungskräften.

Eine Veränderung der Raumgestaltung ist zugleich, ein manifestierter Change!
Nach dem Motto „Zeige mir, wie Eure Räume sind und ich sage Dir, welche Kultur ihr wirklich lebt“

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Challenge für Change Heldinnen

Sie sollen die Stakeholder befriedigen, Widerstände besänftigen, persönlichen Angriffen standhalten, gut aussehen, überzeugend sein, sich durchsetzen und komplexe erfolgreich Projekte steuern. Das ist viel! Die inhaltlichen Herausforderungen sind häufig das kleinere Übel für Change-Heldinnen. Die persönliche Integrität, Überzeugungskraft, Präsenz und die Frage: Was darf ich?  Was erlaube ich mir selbst oder von wem brauche ich Erlaubnis, treiben Change-Heldinnen viel mehr um.

Selbstreflexion und Grenzsetzung: In diesem komplexen Rollengefüge ist Selbstreflexion für Change Heldinnen von entscheidender Bedeutung. Es geht darum, eigene Grenzen zu erkennen und zu setzen. Dies ist nicht nur für die persönliche Gesundheit wichtig, sondern auch um effektiv und authentisch im Change agieren zu können. Die Frage nach der eigenen Erlaubnis – was man sich selbst erlaubt und wo man Grenzen zieht – ist zentral für die eigene Integrität und das Wohlbefinden.

Authentizität vs. Rollenerwartungen: Die Balance zwischen Authentizität und den hohen Erwartungen, die an sie gestellt werden, ist für viele Change Managerinnen eine besondere Herausforderung. Es gilt, eine authentische Führungsrolle zu finden, die sowohl persönlichen Werten entspricht. Die Kunst liegt darin, sich nicht in eine Rolle drängen zu lassen, die der eigenen Persönlichkeit nicht entspricht.

Unterstützungsnetzwerke aufbauen: Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Change Heldinnen ist der Aufbau und die Pflege von Unterstützungsnetzwerken. Solche Netzwerke können aus Kollegen, Mentoren, professionellen Beratern und Gleichgesinnten bestehen. Sie bieten nicht nur praktische Unterstützung und Beratung, sondern sind auch eine Quelle für moralische und emotionale Unterstützung.

Persönliche Entwicklung auf der Reise als Change Heldin: Change Management ist von Natur aus herausfordernd und häufig eine Heldenreise der gesamten Organisation.
Für die Change Managerin selbst, geht es um eine persönliche Heldinnenreise, bei der persönliche und professionelle Grenzen erweitert werden.

Change Managerinnen begegnen häufig Widerständen und Konflikten, gehen ins Ungewisse, sowohl innerhalb des Unternehmens als auch persönlich.

Change Management ist ein anspruchsvolles Feld, das besonders von Frauen, die diese Rolle übernehmen, viel verlangt. Es erfordert eine ständige Balance zwischen professionellen Anforderungen und persönlichen Bedürfnissen. Die Fähigkeit, diese Herausforderungen zu meistern macht Change Managerinnen zu Heldinnen des Wandels.

Young women chatting in front of computer

Der Change ist weiblich

Es ist deutlich zu beobachten, dass Veränderungsprojekte in Unternehmen, zunehmend von Frauen geleitet werden.

Warum ist das so?

Es ist nachvollziehbar und richtig. Braucht es doch für die Führung von Transformationsprozessen, Einfühlungsvermögen, Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und die Ausrichtung auf Integration und Konfliktlösung. Und besonders … eine verstärkte Haltung des Unterstützens vs. sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

Dies sind eher starke weibliche Eigenschaften!

  1. Vielfältige Führungsqualitäten: Frauen bringen oft ein breites Spektrum an Führungsqualitäten mit, die besonders in Transformationsprozessen nützlich sind. Dazu gehören empathische Führung, Kommunikationsstärke, Teamorientierung und die Fähigkeit zur Konfliktlösung. Diese Fähigkeiten sind entscheidend, um Teams durch die oft herausfordernden Phasen des Wandels zu führen.
  2. Hohe emotionale Intelligenz: Frauen wird häufig eine hohe emotionale Intelligenz zugeschrieben, einschließlich der Fähigkeit, soziale Dynamiken zu verstehen und darauf zu reagieren. In Transformationsprozessen ist dies besonders wertvoll, da solche Projekte nicht nur technische oder betriebswirtschaftliche Änderungen umfassen, sondern insbesondere auch Veränderungen in der Unternehmenskultur und im Mitarbeiterverhalten.
  3. Kollaborativer Ansatz: Frauen tendieren oft zu einem kollaborativeren und integrativeren Führungsstil. In Veränderungsprozessen, die die Mitwirkung und Akzeptanz vieler unterschiedlicher Stakeholder erfordern, kann dieser Ansatz besonders effektiv sein.
  4. Stärken im Change Management: Transformationsprozesse verlangen ein hohes Maß an Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, mit Unsicherheiten umzugehen. Frauen in Führungspositionen zeigen häufig Stärken in diesen Bereichen, was sie zu idealen Kandidatinnen für die Leitung solcher Prozesse macht.

Auch spirituelle Aspekte von Weiblichkeit können im Change Management dazu beitragen, einen umfassenderen, integrativeren und menschenzentrierten Ansatz zu fördern. Es geht darum, über traditionelle Managementtechniken hinauszugehen und eine tiefere Ebene des Verständnisses und der Verbindung innerhalb von Organisationen zu kultivieren.

  1. Weibliche Energie als Quelle der Transformation: In vielen spirituellen Traditionen wird Weiblichkeit mit Eigenschaften wie Empfänglichkeit, Intuition, Nähren und Heilen assoziiert. Diese Qualitäten können in Change Management-Prozessen äußerst wertvoll sein, da sie helfen, ein unterstützendes Umfeld für Wandel zu schaffen.
  2. Zyklische Natur des Wandels: In vielen spirituellen Traditionen wird Weiblichkeit mit dem Zyklus der Natur assoziiert. Diese Perspektive kann im Change Management hilfreich sein, um zu verstehen, dass Veränderungen oft einem natürlichen Rhythmus folgen. Dieses Verständnis kann helfen, den Prozess des Wandels in Unternehmen als etwas Natürliches und Kontinuierliches zu betrachten.
  3. Balance und Harmonie: Weiblichkeit wird oft als ausgleichende Kraft zum maskulinen Prinzip gesehen. Im Unternehmenskontext kann das Einbringen weiblicher Qualitäten dazu beitragen, eine ausgewogenere und harmonischere Herangehensweise an Veränderungen zu schaffen, bei der sowohl logische als auch emotionale Elemente berücksichtigt werden.

Fazit: Unternehmen tuen gut daran, große Veränderungsprozesse in die Hände weiblicher Führungskräfte zu geben!